SENI Cup

Ein Fußballturnier vereint Nationen!

Seit über 20 Jahren veranstaltet SENI das internationale Fußballturnier für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, den SENI Cup. Seither hat sich das Turnier zu einem besonderen Highlight im Behindertensport entwickelt. Unter dem Motto „Fußball für mehr Selbstwertgefühl“ steht beim SENI Cup nicht das Gegen- sondern vor allem das Miteinander im Vordergrund. Jedes Jahr reisen zahlreiche Mannschaften aus ganz Europa ins polnische Torun, um am großen Finalturnier teilzunehmen. Dort treten die Landesvertreter aus rund zehn Nationen gegeneinander an, die sich zuvor bei den Vorrunden im eigenen Land qualifizieren konnten.

In den Monaten Mai und Juni werden die Qualifikationsspiele des deutschen SENI Cups an zwei Orten ausgetragen: Neben Rothenfels, der kleinsten Stadt in Bayern, wird ein weiteres Turnier in Joachimsthal bei Berlin veranstaltet. Die Gewinner der Vorrunden spielen schließlich beim großen SENI Cup Finale gegen die Landesvertreter um den Titel.

SENI Cup Facts

Hättest du's gewusst?

60
Jahre

Der Altersunterschied zwischen dem jüngsten und dem ältesten Teilnehmer des SENI Cups liegt bei 60 Jahren.

4130
Torschüsse

Pro Jahr geben die teilnehmenden Spielerinnen und Spieler rund 4130 Torschüsse bei den Turnieren ab.

3000
Spieler

Jedes Jahr nehmen rund 3000 Teilnehmer am Fußballturnier für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung teil.

30
Mannschaften

Insgesamt 30 Teams aus rund zehn Nationen treten jährlich beim SENI Cup Finale im polnischen Torun gegeneinander an.

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Mannschaft am SENI Cup teilnehmen?

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Das sagen die Teilnehmer!

Hier könnt ihr euch anschauen, was Spieler und Trainer über den SENI Cup berichten.

IWL Landsberg

Spieler und Betreuer

Wabe Erlangen

Betreuer

IWL Machtlfing

Betreuer

News

05 Mai 22

SENI Cup 2022 – Jetzt Startplatz sichern

Letzte Chance: Noch freie Plätze für kurzentschlossene Teams

Bald ist es so weit: Der Seni Cup findet nach zweijähriger Pause endlich wieder statt – und es... weiter lesen

Bald ist es so weit: Der Seni Cup findet nach zweijähriger Pause endlich wieder statt – und es ist nicht mehr lange hin bis zum ersten Turnier in Rothenfels vom 23. bis 25. Mai. Kurz darauf fällt dann auch vom 13. bis 15. Juni in Joachimsthal der Startschuss. Das Finale im polnischen Torun findet in diesem Jahr pandemiebedingt nicht statt. Allerdings können unter Einhaltung eines Hygienekonzepts mehr Teams an den Turnieren in Deutschland teilnehmen: Wegen des 20. Jubiläums des Seni Cups wurde die Teilnehmerzahl von 12 auf 16 Mannschaften erhöht. Viele haben sich schon angemeldet und freuen sich bereits auf ihren dreitägigen Aufenthalt in einer Jugendherberge – denn hier ist neben Sport vor allem auch Spaß angesagt.

„Wir freuen uns ganz besonders auf die diesjährigen Turniere“, erzählt Marianne Ginter, Mitglied des Seni Cup Organisationsteams. „Uns ist besonders wichtig, dass sich alle Teilnehmenden wohlfühlen. Deshalb stehen wir gerade noch in regem Austausch mit den Jugendherbergen. Auch das Rahmenprogramm erhält noch den letzten Feinschliff.“ Nach dem Fußballspielen erwartet die Teilnehmer:innen ein besonderes Programm, bei dem bei den letzten Veranstaltungen schon ein Flammenschlucker und ein Profikicker vor Ort waren. Worum es sich diesmal handelt? Das wird nicht verraten! Wie immer ist gerade der erste Abend eine große Überraschung.

Am ersten Seni Cup-Tag finden die sogenannten Einstufungsspiele statt. Die Organisatoren des SENI Cup legen großen Wert darauf, dass jedes Team eine faire Gewinnchance hat – deswegen wird sichergestellt, dass nur Mannschaften ähnlichen Niveaus gegeneinander antreten. Am zweiten Tag finden die Turniere statt – dann sorgen die Spieler für mächtig viel Unterhaltung und die Organisatoren können einen Moment lang innehalten und Energie für den ereignisreichen Abend tanken. Auf die feierliche Siegerehrung folgt nämlich eine fulminante Disco. „Die ist für mich immer der Programmhöhepunkt“, erklärt Michaela Bahr aus dem Organisationsteam. „Die Atmosphäre ist einfach einmalig. Alle Teilnehmer:innen sind mit so viel Spaß dabei und auch wir können es kaum erwarten.“

Obgleich die Vorbereitungen schon in den letzten Zügen sind, sind noch Restplätze verfügbar. Mitmachen können Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, egal welchen Alters oder Geschlechts – alle sind willkommen. Kurzentschlossene können sich unter dem Reiter „Anmeldung“ registrieren. Oder aber ihr schickt die Anmeldeunterlagen per Post an TZMO Deutschland GmbH, „SENI CUP 2022“, z. H. Frau Ginter, Waldstr. 2, 16359 Biesenthal, per E-Mail an info@senicup.de oder per Fax an 03337/45 13 29 99.

10 Mrz 22

Bewegung tut gut für Körper und Seele

Die mentale Gesundheit profitiert von sportlicher Betätigung

Dass Sport positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, lässt sich nicht mehr abstreiten. Das Robert-Koch-Institut nennt als positive... weiter lesen

Dass Sport positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, lässt sich nicht mehr abstreiten. Das Robert-Koch-Institut nennt als positive Effekte von Sport beispielsweise die Vorbeugung von Übergewicht, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen. Aber auch die psychische Gesundheit profitiert von regelmäßiger körperlicher Betätigung. Und dieses Thema wird nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie immer wichtiger. Auch der ganz normale Alltagsstress kann durch bewusstes Gegenwirken gemildert und so das allgemeine Wohlbefinden gesteigert werden.

Studien belegen: Menschen, die regelmäßig körperlich aktiv sind, fühlen sich mental seltener schlecht. Drei- bis fünfmal die Woche etwa 45 Minuten lang Sport zu treiben, hat demnach erhebliche Auswirkungen auf Stimmung, Spannungszustand und psychische Verfassung. Auch das Selbstbewusstsein wird durch die erlebte Selbstwirksamkeit gestärkt. Lediglich eine Stunde Bewegung in der Woche soll das Risiko, an Despressionen zu erkranken, schon drastisch senken. Der Grund dafür liegt vor allem im Gehirn: Beim Sport werden bestimmte Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin ausgeschüttet, die auch als Glückshormone bekannt sind. Diese können dabei helfen, Stress abzubauen und die Stimmung zu heben.

Die Forschung bezieht sich nicht nur auf herkömmliche Sportarten, sondern jede Art der Bewegung – inklusive beispielsweise Hausarbeit und Rasenmähen. Das Bundesministerium für Gesundheit schlägt zudem in seinen „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ auch Alltagsaktivitäten vor. So könnten 60 der für Kinder und Jugendliche empfohlenen 90-minütigen Bewegungszeit durch 12.000 Schritte am Tag ersetzt werden. Wer also seiner mentalen Gesundheit etwas Gutes tun möchte, muss nicht zwingend Leistungssport betreiben. Es kann schon ausreichen mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Eines haben die Erkenntnisse aus der Wissenschaft noch gemeinsam: Vor allem, wer regelmäßig Sport treibt, profitiert von der wohltuenden Wirkung. Dazu können neben Vereinssport und Kursen, die mit festen Terminen einen geregelten Turnus vorgeben, auch Verabredungen zum Sport mit Freund:innen dienen. Diese gemeinsame körperliche Aktivität stärkt zusätzlich das Gemeinschaftsgefühl. Bei solchen Sportarten werden zudem Bewältigungsstrategien sowie soziale Kompetenzen trainiert.

Für viele ist der Freedom-Day, also wenn alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aufgehoben werden, schon in greifbarer Nähe. Andere setzen weiter auf Distanz oder befinden sich akut in Isolation. Sofern die körperliche Verfassung es zulässt, kann auch hier sportliche Betätigung Halt geben, Routine vermitteln und fit machen. Outdoorsport wie Walken, Joggen oder Radfahren sowie zahlreiche Übungen, die von zu Hause ausgeübt werden können, sind in dieser Situation geeignet. Besonders hoch ist der positive Effekt, wenn eine bereits vertraute Sportart gewählt wird.

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