SENI Cup

Ein Fußballturnier vereint Nationen!

Seit über 15 Jahren veranstaltet SENI das internationale Fußballturnier für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, den SENI Cup. Seither hat sich das Turnier zu einem besonderen Highlight im Behindertensport entwickelt. Unter dem Motto „Fußball für mehr Selbstwertgefühl“ steht beim SENI Cup nicht das Gegen- sondern vor allem das Miteinander im Vordergrund. Jedes Jahr reisen zahlreiche Mannschaften aus ganz Europa ins polnische Torun, um am großen Finalturnier teilzunehmen. Dort treten die Landesvertreter aus rund zehn Nationen, die sich zuvor bei den Vorrunden im eigenen Land qualifizieren konnten, gegeneinander an.

In den Monaten Mai und Juni werden die Qualifikationsspiele des deutschen SENI Cups an zwei Orten ausgetragen. Neben Rothenfels, der kleinsten Stadt in Bayern, wird ein weiteres Turnier in Joachimsthal bei Berlin veranstaltet. Die Gewinner der Vorrunden spielen schließlich beim großen SENI Cup Finale gegen die Landesvertreter um den Titel.

SENI Cup Facts

Hättest du's gewusst?

60
Jahre

Der Altersunterschied zwischen dem jüngsten und dem ältesten Teilnehmer des SENI Cups liegt bei 60 Jahren.

4130
Torschüsse

Pro Jahr geben die teilnehmenden Spielerinnen und Spieler rund 4130 Torschüsse bei den Turnieren ab.

3000
Spieler

Jedes Jahr nehmen rund 3000 Teilnehmer am Fußballturnier für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung teil.

30
Mannschaften

Insgesamt 30 Teams aus rund zehn Nationen treten jährlich beim SENI Cup Finale im polnischen Torun gegeneinander an.

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Mannschaft am SENI Cup teilnehmen?

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Das sagen die Teilnehmer!

Hier könnt ihr euch anschauen, was Spieler und Trainer über den SENI Cup berichten.

IWL Landsberg

Spieler und Betreuer

Wabe Erlangen

Betreuer

IWL Machtlfing

Betreuer

News

30 Nov 20

Immer am Ball bleiben

Trainingstipps für die nächste Fußballsaison

Das Fußball-Jahr 2020 verlief anders als erwartet: Die Bundesliga wurde ohne Fans auf den Tribünen ausgetragen, die geplante... weiter lesen

Das Fußball-Jahr 2020 verlief anders als erwartet: Die Bundesliga wurde ohne Fans auf den Tribünen ausgetragen, die geplante Europameisterschaft auf nächstes Jahr verschoben und auch der Seni Cup konnte in diesem Jahr nicht stattfinden. Dabei hatten sich alle Teams und Veranstalter sehr auf das Event gefreut: Über den Platz fegen, den Ball und das Netz immer im Blick und dann – TOR! Darauf dürfen wir vorsichtig 2021 wieder hoffen.

Auch wenn Teamsportarten derzeit nicht oder nur eingeschränkt möglich sind, sollte das Training in diesem Jahr dennoch nicht stillstehen. Viele Übungen können auch allein oder zu zweit absolviert werden, um sich für die nächste Saison fit zu halten. Wichtig ist dabei, nie das Aufwärmen vor und das Cool-down nach dem Training zu vergessen: Sie beugen Verletzungen vor und schützen den Körper vor Muskelkater.

Eine altbekannte, aber doch sehr effektive Übung, um die beim Fußball so wichtige Ausdauer beizubehalten, ist das Joggen. Mit der richtigen Kleidung gewappnet ist das selbst bei kühleren Temperaturen kein Problem. Kleine Sprints helfen dabei, auf das nächste Spiel vorbereitet zu sein. Wer Sportbegeisterte in der Nachbarschaft hat, kann sich zu einem kurzen Rennen verabreden – am besten auf einem Feldweg oder in einer weitläufigen Parkanlage, wo der Abstand zueinander gewahrt werden kann. Die frische Luft und der Ansporn, der Schnellste zu sein, sorgen für Spaß und Motivation.

Für den richtigen Mix fehlt noch die Technik. Dabei ist Kreativität gefragt: Als Slalomparcours beim Dribbeln kann fast alles dienen, von Kuscheltieren bis zu Wasserflaschen. Wer einen langen Flur oder ein großes Zimmer hat, kann sogar Wetterunabhängig trainieren. Auch das sogenannte Jonglieren, also die Ballkontrolle, kann zu Hause geübt werden. Dafür wird nur ein Fußball oder für erhöhte Schwierigkeit auch ein Tennisball benötigt. Vom schlichten Ball-Hochhalten, also rechts und links abwechselnd den Ball in die Höhe kicken, bis zur schwierigeren zwei-Bälle-Jonglage, bei der fliegend zwischen zwei Bällen gewechselt wird, ist hier je nach Vorerfahrung des Spielers vieles möglich. Das Thema Taktik muss übrigens auch nicht leiden: Ein gemütlicher Abend auf der Couch kann ganz einfach dazu genutzt werden, sich bei Profisportlern ein wenig abzugucken und die von ihnen ausgeführten Tricks zu identifizieren.

Bei all diesen Übungen darf natürlich eins nicht fehlen: Der Spaß an der Sache. Letztlich wird die Bewegung nicht nur dem Körper gut tun, sondern auch der Seele. Sie ist eine willkommene Abwechslung, wenn in diesen Zeiten zu Hause mal ein wenig Langweile aufkommt.

Weitere Übungen verschiedener Schwierigkeitsgrade finden Interessierte auf der Seite des DFB.

20 Okt 20

Mitfiebern im Stadion

Fußball für alle Fans – dank Reiseführer zu barrierefreien Stadien

Das Fußball-Jahr 2020 war bisher geprägt von Sonderbarkeiten. Zuerst musste die Europameisterschaft aufgrund des sich ausbreitenden Virus verschoben... weiter lesen

Das Fußball-Jahr 2020 war bisher geprägt von Sonderbarkeiten. Zuerst musste die Europameisterschaft aufgrund des sich ausbreitenden Virus verschoben werden. Dann fanden Spiele, wenn überhaupt, nur unter strengen Auflagen statt und die Zuschauerränge der großen Stadien blieben leer.

Der Besuch eines Stadions ist für einige Menschen nicht nur in diesen Zeiten mit etwas mehr Aufwand verbunden als für andere. Wer beispielsweise mit Rollstuhl oder Gehhilfe anreist, hat es oft schwer, seinen Platz auf den Rängen überhaupt zu erreichen. Deshalb sind heute in den meisten Stadien spezielle Rollstuhlfahrerplätze vorgesehen. Aber auch der Weg zu einem Gastspiel erfordert mehr Planungsaufwand, vor allem bei der Anreise mit Bus oder Bahn. Um Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen den Besuch im Stadion zu vereinfachen, hat die Bundesliga-Stiftung einen Reiseführer herausgebracht. Darin finden sich neben Basisdaten wie Ansprechpartner und Anzahl der Behindertenplätze auch hilfreiche Insider-Infos – beispielsweise wie gut die Sicht von diesen Rängen aus ist, wo eine Begleitperson platziert wird und welche Eingänge am besten genutzt werden sollten. Viele Stadien bieten sogar zusätzliche Services wie beispielsweise der Fahrdienst der Eintracht Frankfurt, der Personen zu Hause abholt und zum Spiel fährt. Diese notwendigen Auskünfte sind gut gegliedert, je nach Stadion und Art der Behinderung, und können sowohl als Text in Standard- oder Leichter Sprache als auch als Audiodatei abgerufen werden. Es empfiehlt sich also, vor dem nächsten Stadionbesuch einen Blick auf die Seite zu werfen, um alles über Anreise, Sitzplätze, Tickets und Ausstattung zu erfahren. So soll möglichst vielen Fans die Möglichkeit gegeben werden, die Stadionatmosphäre erleben und die Lieblingsmannschaft vor Ort anfeuern zu können. Den Online-Reiseführer finden Sie hier: www.barrierefrei-ins-stadion.de.

Für körperlich eingeschränkte Fans ist es auch lohnenswert, sich über Behindertenfanclubs des Lieblingsvereins zu informieren. Dort können Erfahrungen ausgetauscht, die Fußballleidenschaft geteilt und vielleicht sogar neue Freundschaften geschlossen werden. Viele dieser Clubs organisieren regelmäßig Fahrten zu Spielen, bei denen auf die besonderen Bedürfnisse der Mitglieder eingegangen wird.

Zusätzlich gibt es viele weitere Angebote der Vereine, durch die Fans das Spiel von zu Hause live mitverfolgen können. Beispielsweise bieten mittlerweile viele Clubs der ersten und zweiten Bundesliga eine Blindenreportage an. Dabei handelt es sich um eine rein auditive Berichterstattung während der Spiele, sodass auch sehbehinderte Fans das Geschehen auf dem Platz mitverfolgen können. Diese sind  unter http://www.awo-passgenau.de/2020/05/16/linksammlung-blindenreportagen/ während die Spiele laufen live verfügbar.

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